|
Rechtsschutzversicherungen bieten fachliche und
finanzielle Hilfe bei
Rechtsstreitigkeiten, die gegebenenfalls nur in einem Gerichtsprozess
geklärt werden können. Übernommen werden in der Regel die Kosten für
einen Anwalt, die Prozesskosten des Gerichts, Aufwendungen für Zeugen
und Sachverständige und gegebenenfalls auch die Kosten der Gegenseite.
Bevor ein Anwalt mit der Rechtsvertretung betraut werden kann, sollte
unbedingt die Rechtsschutzversicherung kontaktiert werden.
Viele
Anbieter bieten spezielle Rechtsberatungshotlines an, die zunächst
den
Fall prüfen oder eine allgemeine Rechtsfrage beantworten und dann
über
weitere Schritte informieren. Die Leistungen einer Rechtsschutz-
Versicherung können nicht in Anspruch genommen werden, wenn der
Rechtsfall bereits vor dem Abschluss der Versicherung eingetreten ist.
Entsprechend der verschiedenen Lebensbereiche werden bei
Rechtsschutz-Versicherungen meist vier Arten unterschieden. Für alle
Rechtsprobleme in der Familie gibt es den Privat-Rechtsschutz.
Diese
Police hilft unter anderem bei Erbauseinandersetzungen, bei
Streitigkeiten mit dem Finanzamt oder unterstützt den Versicherten bei
Einsprüchen.
Der zweite große Rechtsbereich ist der Berufs-Rechtsschutz. Damit kann
gegen ungerechtfertigte Kündigungen und Abmahnungen vorgegangen sowie
bei
Sozialgerichten eigene Ansprüche durchgesetzt werden. Für
Rechtsauseinandersetzungen nach einem Unfall im Straßenverkehr bietet der
Verkehrs-Rechtsschutz
eine wirksame Absicherung. Dabei ist es meist egal, ob der Schaden als
Autofahrer,
Fußgänger oder Radfahrer verursacht wurde. Der vierte große Bereich ist
der Haus-
und Wohnungs-Rechtsschutz. Damit kann beispielsweise gegen Nachbarn oder
gegen fehlerhafte Mietverträge oder Versorgungsabrechnungen vorgegangen
werden.
Rechtsschutzversicherung Vergleich I
Rechtsschutzformen | Mit Riester in die Ferne
Hilfe bei der Auswahl einer privaten Zahnzusatzversicherung
|
|